Szenen einer Baustelle

mal wieder von Frank Poddig, die, neben der Treppe, sehr schön die Baufortschritte des Fahrstuhlschachtes zeigen. Und er hat eine schöne Aufnahme von der Ausstellung in der Ausstellung gemacht (man sagt auch Pop-Up-Exhibition): Flanzendörfer, wieder zu sehen am 16. und 17. September in der Galerie, (nicht nur)für die Besucher des gleichnamigen Stückes auf der Brache. Sprachlich und bildkünstlerisch eine Entdeckung!!

Vom Geist des Bauhauses und der Kultur mit und nach Corona

In der letzten Woche wurde das Zurück-ins-Leben!-Wandmosaik fertig auf die Platten geklebt und wir hatten Spaß beim vom Bauhaus inspirierten Fotoshooting in Schwarz-Weiß. Ein Hauch des Werkstatt-und Teamgedankens des Bauhauses war zu spüren. Die wegen Dauerregen in den Galerieraum verlegte gestrige Open-Air-Veranstaltung „Echoräume des Schocks“ mit Franziska Richter, Salome Dastmalchi und Andreas Rost war eine gut besuchte und sehr rege Diskussion zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kulturschaffende. Die Sehnsucht nach „Normalität“ in einer „verkehrten Welt“. (Fotos PS, LF)

Ein Stück „normale“ Galerie- und Projektarbeit

gut, die gibt es fast nie in der Realität – aber langsam gewinnt die eigentliche Galerie-und Projektarbeit an Gewicht und der Baustellencharakter verschwindet immer mehr. Gestern kam Hildegard Elma zu Besuch, eine Künstlerin aus dem Schwarzwald, die vor Jahren ihre erste Einzelausstellung in der Galerie hatte, ihre neuen Bilder zeigte und inzwischen international von der Galerie Judith Andrea vertreten wird. Sie ist im Dienst der Farbe unterwegs, für ihre großformatigen Aquarelle verwendet sie seit Jahren konsequent zwei Blautöne (Indigo und Ultramarin) und zwei Rottöne (Magenta und Alizarin-Karmesin). Dennoch liegen darin unendliche Möglichkeiten. Unsere Exkursion in Sachen Mosaik führte die Projektgruppe „Zurück ins Leben!“ nach Mitte zu Mosaiken aus den 1960er Jahren: Ortrud Lerch (hinter dem ehemaligen Staatsratsgebäude), Erika Lawrence (Punkthochhaus, Schillingstraße 30), Cafe Moskau (Völker der Sowiejtunion von Bert Heller) und das Haus des Lehrers (Walter Womacka). Die Realisierung unseres Mosaiks erfolgt kommende Woche im Atelier! Der Entwurf ist toll!(Fotos: PS)

Wir können jetzt auch größer

arbeiten im Atelier und großformatige Bilder und auch Transparente malen. Das macht richtig Spaß in diesem großzügigen hellen Raum! Auch die Arbeiten am Fahrstuhlschacht gehen voran (Ringanker), der Innenhof ist gut besetzt und auf der Brache wird Theater vorbereitet. Und wir freuen uns auf unser Open-Air-Rahmenprogramm der Ausstellung „Verkehrte Welt“ auf der Brache und im Innenhof (siehe Transparent ;-). Am Sonntag beginnt es mit der Performance mit Macks Querfeldt um 18 Uhr. Mit freundlicher Unterstützung von Draussenstadt, danke! (Fotos: PS)

Tief in der Erde seit 150 Jahren

Beim Bauen in alten Häusern kommt ja mancherlei zum Vorschein. So haben wir beispielsweise interessante Zeitungsfunde gemacht, friedlich schlummerte der ‚Völkische Beobachter‘ neben dem ‚Telegraf‘ (Belin West) und der ‚Berliner Zeitung‘ (Berlin Ost). Womit wir nicht gerechnet haben, sind Porzellan- und Keramikfunde im steinharten Berliner Lehmboden – alle aus der Gründerzeit, also aus der Bauzeit unserer Remise. Wissen wir auch nicht, warum sie wirklich im Boden lagen, ob dort einfach der Müll vergraben wurde oder ein Bauarbeiter seinen Mittagsteller verlor, so konnten wir doch einigen ‚Geheimnissen‘ auf die Spur kommen. So stammt der KPM-Teller aus dem Konischen Service (auch Antikglatt genannt), der zwischen 1837 und 1844 hergestellt wurde, der Villeroy & Boch -Teller, Modell ‚englisch flach‘, erblickte 1873 in der Faiencierie Wallerfangen/Saar das Licht der Porzellanwelt* und der WPM-Rest kommt von Carl Krister aus Waldenburg. Wie dem auch sei – die gereinigten und geklebten Funde und unsere weitere Ausbeute wurden von unserem Kollegen Frank Poddig zauberhaft in Szene gesetzt! Danke.

(*Großen Dank auch an Frau Tetzlaff vom KPM-Archiv und Frau Schneider vom Keramikmuseum Villeroy und Boch für die geduldigen Auskünfte).

Text: Jörg Fügmann

Einblicke und Ausblicke

Ins Atelier zieht neues Leben ein, der zweiwöchige Mosaikkurs im Rahmen des Projekts „Zurück ins Leben!“ hat begonnen und alle Teilnehmer*innen geniessen die Atmosphäre und die Großzügigkeit des neues Atelierraumes, die endlich ein entspanntes Arbeiten ermöglicht. Ein Blick aus dem Atelierfenster zeigt, dass auch die Maurerarbeiten des Fahrstuhlschachtes voran gehen (Fotos: PS).

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