Grün ist die Hoffnung und wird unser Dach

Heute startete die Dachbegrünung des Galeriegebäudes. Das bedeutet Verbesserung des Mikroklimas, Erhöhung der Luftfeuchtigkeit und Verminderung der Rückstrahlung sowie in der hohen Wasserspeicherung und einer verzögerten Abgabe von Überschusswasser, wodurch öffentliche Kanäle und Gewässer entlastet werden. Übrigens waren die allerersten Behausungen der Menschheit zwei Meter tiefe Wohngruben mit Grassodenabdeckung. Mammutjäger bauten sie vor 30.000 Jahren in nördlichen Regionen, wo Eiszeitgletscher das Klima stark abgekühlt hatten, als winterliche Jagdquartiere. Heute sind sich Architekten, Stadtplaner und Ökologen über die Vorteile von Dachbegrünung einig: Sie produzieren Sauerstoff, filtern verschmutzte Luft, absorbieren Strahlung und verbessern dadurch insgesamt das Klima. Im nostalgischen Sinne und nicht minder nachhaltig wurde der alte Galeriedielenboden (Was hat der alles erlebt und getragen?) im neuen Büro verlegt. Fotos: JW und PS

Exklusive Einblicke

in die Galerieräume ermöglichen uns die wunderbaren Sonntagsbilder von Frank Poddig. Zur Zeit sind die Räume unbetretbar, da die Fußbodenheizung im Erdgeschoss verlegt wurde. Das bedeutet keine störenden Heizkörper an den Wänden, die Wärme verbreitet sich im unteren Bereich, da wo sich die Besucher*innen (hoffentlich bald) aufhalten werden. Die blauen Schläuche aus Polyethylen und ihre mäanderförmige Verlegung im Nasssystem sind auf jeden Fall ein Hingucker! Bald werden sie vom Estrich umschlossen sein. Danke Frank für diese perspektivisch rasanten Blicke hinter die Kulissen!

Wir stehen (nicht) auf’m Schlauch

aber auf die vielen Schläuche, die mit den Wand-und Fussbodenheizungen im Galeriegebäude zu tun haben (Hypokaustum, die Form der Heissluftheizung, die aus der römischen Antike stammt). So bleibt die Heizung schön versteckt und keine Heizkörper trüben den Blick auf die Kunst. Frank Poddig hielt dies in seinen wie immer fabelhaften Sonntagsfotos fest. Sehr beeindruckend!

Dachpappe, taubenblaue Fenster und geheime Botschaften im Staub

also viel passiert in den drei Tagen nach Ostern, in denen viele Gewerke wieder zusammen werkten: das Dach wurde von außen und innen wasserdicht gemacht und gedämmt, die Wände weiter verputzt, wunderschöne taubenblaue Fenster und Türen eingesetzt … Und zwei ganztägige Baustellen-Kunstaktionen-Wochenenden für Mai geplant (1. und 2. Mai und 15. und 16. Mai). Da gibt es ganz junge Videokunst, Sound und Fotografie zu erleben! (Fotos: JW und PS)

Betriebsamkeit und Hypokaustum

Heute ging es wieder recht betriebsam zu und viele Gewerke waren beschäftigt: Dachdeckerarbeiten (wir haben das dritte Oberlichtdachfenster im Büro), Maurerarbeiten, Dämmungsarbeiten, Verputzen (Oberputz der Aussenfassade hinten komplett) und Baubesprechungen mit Bauherren, Bauleiter und Architekt. Aus der Serie der erlesenen Baubegriffe spielte heute das „Hypokaustum“ eine Rolle. Bereits die Römer nutzten das Prinzip der kombinierten Fußboden -und Wandheizung: Hohlräume im Fußboden bzw. in den Wänden wurden durch Abgase und/oder warme Luft beheizt. So ist die erste Zentralheizung der Menschheitsgeschichte die Hypokausten-Fußbodenheizung der Antike. „Hypokaustum“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „von unten beheizt“. Das Verlegen der schlangenförmigen Rohre der Wandheizung ist jedoch nicht so einfach, aber wir freuen uns auf eine Fußbodenheizung in den Galerieräumen und eine Wandheizung im Atelier und Büro im Obergeschoss (Fotos: PS und JW).

Das Leben ist eine Baustelle

und die geht mal zügiger und mal stockender voran. Daher strahlen die Bilder von letzter Woche eher Ruhe und Erwartung aus, als geschäftige Aktion: die Innendämmung ist so gut wie fertig, es folgen der Außenputz und nach den Wandheizungsinstallationen die Innenverputzung sowie die Verlegung des alten Galerieholzbodens in den oberen Stock. Es ist jedoch gut, dass das Holz durchtrocknen kann. Und das Brotfabrik-Team sich den vielen anderen (Projekt)Baustellen widmen kann (Fotos: PS) …

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